Ein Sommer zwischen Garten, Veranstaltungen und großen Plänen

Dieser Sommer fühlt sich ein bisschen so an, als hätte er mehrere Leben gleichzeitig.

Da sind die ruhigen Tage im Garten, an denen ich am liebsten überhaupt nichts tun möchte. Und dann gibt es die anderen Tage – vollgepackt mit Veranstaltungen, Ideen, Bildern, Videos, Texten und einer To-do-Liste, die irgendwie nie kürzer wird.

Irgendwo dazwischen bin ich.

Ein Sommer, der ganz schön viel zu erzählen hat

Ein großer Teil der vergangenen Wochen gehörte dem Festjahr unseres Ortsteils. Buchholz feiert 525 Jahre – und ich darf bei der Planung, Gestaltung und vor allem rund um Social Media mittendrin sein.

Beiträge entwerfen, Bilder knipsen, Videos aufnehmen, Plakate gestalten und Veranstaltungen begleiten: Was am Ende wie ein schönes Bild oder ein kurzer Beitrag aussieht, beginnt meistens mit ziemlich vielen Gedanken. Welche Idee passt? Was muss unbedingt erwähnt werden? Und wie schafft man es, dass die Menschen Lust bekommen, dabei zu sein?

Besonders beim Waldschlösschen-Parkfest wurde aus all diesen Ideen etwas Echtes. Kino unter freiem Himmel, Badewannenrennen, Musik, Tanz und viele schöne Begegnungen lockten mehrere Tausend Menschen in den Park. Das Wochenende war anstrengend, aber zu sehen, wie alles lebendig wurde, war etwas ganz Besonderes.

Und das Festjahr ist noch lange nicht vorbei: Überall entstehen Jubiläumspuppen, Häuser und Balkone werden mit Fahnen und Wimpelketten geschmückt – und währenddessen rückt der Buchholzer Jahrmarkt immer näher. Damit natürlich auch die nächsten Ideen und Projekte.

Mein Garten als kleine Pause-Taste

Zwischen all den Veranstaltungen und kreativen Projekten gab es aber auch diese ganz anderen Sommertage.

Tage ohne Programm.

Nur ich, mein Garten, der Pool und ein oder zwei kühle Getränke. Kein Zeitplan, keine Veranstaltung und möglichst auch kein schlechtes Gewissen, weil ich gerade nichts „Produktives“ mache.

Letzteres funktioniert mal besser und mal schlechter.

Ich neige dazu, selbst in den ruhigen Momenten schon wieder über das nächste Projekt nachzudenken. Mein Kopf scheint To-do-Listen besonders gern dann zu schreiben, wenn mein Körper eigentlich beschlossen hat, dass jetzt Pause ist.

Aber dieser Sommer erinnert mich gerade daran, wie wichtig genau diese Pausen sind.

Barfuß durch den Garten laufen. Schauen, was im Gewächshaus wächst. Mit einem Kaffee auf der Terrasse sitzen. Abends noch einmal in den Pool springen oder einfach die Sonne genießen, ohne dabei schon an morgen zu denken.

Es sind keine spektakulären Momente. Aber vielleicht sind es genau die, die ich am meisten gebraucht habe.

Und dann wäre da noch das Fernweh

Während ich die Zeit zu Hause genieße, wächst die Vorfreude auf unsere nächste große Reise.

Im September geht es für uns nach Singapur und Bali – in die Großstadt, den Dschungel und ans Meer. Gerade planen wir unsere Route und überlegen, was wir unbedingt sehen möchten. Natürlich möchte ein Teil von mir alles organisieren, während der andere am liebsten einfach losfliegen würde.

Ich freue mich auf neue Orte, kleine Abenteuer und viele Erinnerungen mit der Kamera. Und wahrscheinlich irgendwann genauso sehr auf meinen Garten und den Kaffee zu Hause.

Genau das ist wohl mein Sommer

Dieser Sommer ist laut und leise zugleich:

Veranstaltungen und Gartenmomente, kreative Projekte und bewusste Pausen, Heimatliebe und Fernweh.

Während der Buchholzer Jahrmarkt näher rückt, unsere Reiseplanung konkreter wird und schon wieder neue Ideen entstehen, versuche ich, diesen Sommer nicht nur zu organisieren – sondern ihn zwischendurch auch einfach zu genießen.

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