Hilton Long Beach – unser Start in den USA
Unsere ersten drei Nächte auf dem USA-Roadtrip verbrachten wir im Hilton Long Beach – etwas außerhalb von Los Angeles.
Preislich lagen wir bei 731,39 € für drei Nächte.
Gerade weil es unsere ersten Nächte in Amerika West waren, sind wir mit einer gewissen Erwartung angekommen – besonders bei einer Hotelkette wie Hilton.
Die Zimmer waren groß und insgesamt ordentlich. Sauber – ja. Aber nicht auf dem Niveau, das wir aus Deutschland kennen. Es war nichts Dramatisches, eher dieses Gefühl von „okay, aber eben nicht mehr“. Die Fenster allerdings waren wirklich sehr verschmutzt, sodass man den Ausblick nur erahnen konnte – was in Kalifornien eigentlich schade ist.
Auch der Flur und der Eingangsbereich sind etwas in die Jahre gekommen. Teilweise lag etwas herum, es machte keinen richtig gepflegten Eindruck. Dieses Thema mit dem Quietscheentchen habe ich ehrlicherweise nicht ganz verstanden, und auch der blau gefärbte Brunnen hinterließ bei mir eher Fragezeichen als Begeisterung.
Der Check-in verlief sachlich, aber wenig herzlich. Dafür war der Service im Frühstücksbereich deutlich freundlicher und aufmerksamer.
Das Frühstück selbst war in Ordnung: Bagels, Bacon, French Toast, Obst aus der Dose. Satt wird man, keine Frage. Wer individueller frühstücken wollte, musste es allerdings extra bezahlen.
Poolbereich
Den Pool haben wir nicht genutzt. Ehrlicherweise wirkte er vor Ort nicht so einladend wie auf den Buchungsbildern. Deshalb haben wir uns dagegen entschieden.
Lage
Das Hotel liegt nicht direkt im Zentrum von Los Angeles, sondern in Long Beach. Mit dem Auto haben wir gebraucht:
- ca. 40 Minuten zum Hollywood Sign
- ca. 40 Minuten zu den Universal Studios
- ca. 40 Minuten zum Santa Monica Pier
- ca. 40 Minuten nach Venice Beach
- ca. 30 Minuten vom LAX Flughafen
Für einen Roadtrip mit Mietwagen absolut machbar – aber man sollte wissen, dass man täglich Fahrzeit einplanen muss.
Für ein Hilton und für diesen Preis hätten wir uns einfach ein stimmigeres Gesamtbild gewünscht. Es war gut – nur eben nicht angemessen für die Kategorie und den Preis.
Für einen kurzen Aufenthalt okay. Noch einmal würden wir es vermutlich nicht buchen.
Mein persönlicher Eindruck
Ich sage immer: Die ersten Nächte in einem Urlaubsland prägen ein bisschen die Stimmung.
Und ich war einfach voller Vorfreude. Kalifornien. Palmen. Roadtrip. USA.
Vielleicht waren meine Erwartungen deshalb etwas höher.
Es war kein schlechtes Hotel. Wir haben gut geschlafen, das Zimmer war groß, das Frühstück hat gereicht und wir konnten jeden Tag losziehen. Aber dieses „Wow, wir sind angekommen“-Gefühl hat gefehlt. Für den Preis hätte ich mir mehr Liebe zum Detail gewünscht – mehr Wertigkeit, mehr Frische, mehr Herzlichkeit.
Vielleicht bin ich da auch einfach ein bisschen perfektionistisch.
Oder vielleicht weiß ich mittlerweile einfach sehr genau, wofür ich bereit bin Geld auszugeben – und wofür nicht.
Für uns war es ein solider Start in den Roadtrip.
Aber keiner, der in Erinnerung bleibt.
Und genau deshalb schreibe ich das auch so ehrlich.

Zum kompletten Reisebericht: ✈️ USA Westküste Reisetagebuch- Los Angeles über Umwege nach Las Vegas

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